Beschreibung

Digitale Souveränität entscheidet darüber, wie handlungsfähig der Staat in einer zunehmend digitalen Welt bleibt. Sie ist mehr als eine technische Frage: Es geht um Unabhängigkeit, Vertrauen und Umsetzungskraft.

Viele sprechen über digitale Souveränität, doch entscheidend ist, wer sie konkret in Handlung übersetzen kann. Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren umfassende Erfahrungen gesammelt und lädt gemeinsam mit Re:Form alle ein, die dieses Thema aktiv voranbringen: politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Akteure der Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft sowie das Open-Source-Ökosystem. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie offene Technologien den Staat moderner, resilienter und bürgernäher machen können.

Schleswig-Holstein bietet dafür als Gastgeber einen praktischen Erfahrungsraum: und will im Rahmen des Events Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse geben. Das Land freut sich, Gäste zu begrüßen, die bereits aufgebrochen sind, mit Schleswig-Holstein an diesem Thema zusammenarbeiten oder sich dem bestehenden Kreis anschließen möchten.

Ziel ist es, gemeinsam in die Zukunft zu schauen, konkrete Maßnahmen zu besprechen und Projekte zu starten, von denen alle Seiten profitieren können.

Highlights

  • Erstmalige Vorstellung neuer Studienergebnisse zur Change- und Migrationserfahrung der Mitarbeitenden in Schleswig-Holstein.
  • Spannende Diskussionsrunde zur Frage wie offene IT-Infrastrukturen Bürgernähe, die Demokratie und damit das Vertrauen in den Staat neu definiert.
  • Ein intensiver Austausch über die Schlüsselanforderungen an die Wirtschaft. Wie kann sie digitale Souveränität als Treiber für Wachstum und Innovation nutzen.


Agenda

16:30 – 17:00 - Ankommen & Vernetzen
Erste Gespräche und Raum für Austausch zwischen den Teilnehmenden

17:00 – 17:15 - Warum digitale Souveränität jetzt zählt
Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung Schleswig-Holstein

Politische Einordnung, strategische Relevanz und die Rolle digitaler Souveränität für einen modernen, handlungsfähigen Staat.

17:15 – 17:45 - Schleswig-Holstein als Reallabor für offene Verwaltung
Sven Thomsen, CIO des Landes Schleswig-Holstein

Einblick in den Open-Source-Ansatz des Landes: aktueller Stand, neue Lösungen, zentrale Lernpunkte und die Frage, welche Elemente als Blaupause für andere Verwaltungsebenen dienen können. Themen sind unter anderem Migration, Telefonie, Linux, offene Infrastruktur wie X-Road sowie Entwicklungen im Landesprogramm für offene Innovationen.

17:45 – 18:15 - Veränderung gelingt nur mit den Menschen
Bärbel Boy, Boy Communication

Vorstellung der gemeinsam mit den Herstellern durchgeführte Change-Studie: Was Mitarbeitende in der Migration erleben, welche Faktoren Akzeptanz fördern und wie Qualifizierung, Kommunikation und Befähigung den Erfolg offener Technologien in der Verwaltung sichern.

18:15 – 18:30 - Pause
Kurze Unterbrechung und Gelegenheit zum Austausch.

18:30 – 19:15 - Souveräne Infrastruktur, starke Demokratie

Moderation: Antonia Baskakov, Re:Form

Panel: Fabian Mehring, Staatsminister für Digitales Bayern, Lena-Sophie Müller, CEO Initiative D21 e.V., …sowie eine weitere Speakerin – Ankündigung folgt in Kürze

Paneldiskussion zur demokratischen Dimension digitaler Souveränität: Wie offene IT-Infrastrukturen Bürgernähe, Barrierefreiheit und digitale Teilhabe stärken – und warum technische Unabhängigkeit auch eine Frage von Vertrauen in den Staat ist.

19:15 – 20:00 - Open Source als Standort- und Wirtschaftsfaktor
Moderation: Moderation: Alexander Rosenthal, Leiter DigitalHub.SH

Panel: Peter H. Ganten, Vorstandsvorsitzender Open Source Business Alliance, …sowie weitere Gäste – Ankündigung folgt in Kürze

Paneldiskussion zu offenen Standards, Nachnutzung, Wertschöpfung und politischer Steuerung. Im Fokus steht, wie digitale Souveränität nicht nur Verwaltung modernisiert, sondern Innovation, regionale Wirtschaft und neue Kooperationsmodelle stärkt.

20:00 – 21:00 - Gemeinsamer Ausklang
Networking, Vertiefung der Gespräche und informeller Abschluss des Abends.


04.11.2026 von 16:30 bis 21:00

in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

(In den Ministergärten 8, 10117 Berlin)