Digitale Beteiligung entfaltet ihren größten Mehrwert, wenn sie auf einer verlässlichen und standardisierten Datenbasis aufsetzt. In diesem Vortrag zeigen wir, wie DIPAS als Open-Source-Lösung für die informelle Bürgerbeteiligung den Dialog zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit mit Karten, Geodaten und interaktiven Planungswerkzeugen unterstützt. Die standardisierte Bereitstellung der zugrunde liegenden Geodaten erfolgt über dGeoStack, der als interoperable Geodatenplattform die technische Grundlage für eine konsistente Datennutzung schafft.
Gemeinsam bilden beide Lösungen eine leistungsfähige Basis für den Übergang in die formelle Planung: Durch standardisierte Daten, sowie dem bereits gesammelten Input der Bürgerinnen und Bürger sind die Lösungen eine hervorragende Basis für die formelle Planung in z.B. DiPlanung. So entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess – von der informellen Bürgerbeteiligung über die standardisierte Datenbereitstellung bis hin zur rechtssicheren formellen Beteiligung und digitalen Verfahrensführung.Steigende Anforderungen, begrenzte Ressourcen und der digitale Wandel machen pragmatische Lösungsansätze und interkommunale Zusammenarbeit erforderlich.
Zentrale Serviceangebote bieten Verwaltungen die Chance, Kompetenzen zu bündeln, Prozesse zu standardisieren und Kommunen nachhaltig zu entlasten. Erfolgreiche zentrale Serviceangebote entstehen hierbei, aber selten durch eine allumfassende Reform, sondern durch einen klar priorisierten Einstieg in eine Leistung, messbare Erfolge und eine konsequente Weiterentwicklung.
Der Vortrag beleuchtet strategische Fragestellungen zum Einstieg, zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wo zentrale Services bereits Mehrwerte schaffen und lädt zur Diskussion ein, welche Potenziale künftig gemeinsam erschlossen werden können.